Hilfsmittel bei Makuladegeneration - Welche Möglichkeiten gibt es?

Hilfsmittel bei Makuladegeneration - Welche Möglichkeiten gibt es?

Makuladegeneration

Strukturelle Veränderungen des Körpers führen dazu, dass die menschliche Leistungsfähigkeit abnimmt. Die visuelle Wahrnehmungsfähigkeit beispielsweise ist eines der vielen menschlichen Fähigkeiten, die mit zunehmendem Alter beeinträchtigt wird. Dabei tritt ein altersbedingter Sehverlust oft in Form einer sogenannten Makuladegeneration ein.

Was ist Makuladegeneration?

Unter Makuladegeration ist eine Gruppe von Krankheiten zusammenzufassen, die sich darin definieren lassen, dass sich Zellen der Augennetzhaut degenerieren, also zurückbilden. Bei der altersbedingten Makuladegeneration (AMD) wird das Zentrum der Netzhaut („Makula“) beschädigt, welches zu einer Verschlechterung des scharfen Sehens im Zentrum führt. Da dabei oftmals die äußeren Bereiche nicht beeinträchtigt sind, ist das periphere Sehen oder die Raumorientierung nicht betroffen.

Zwei Formen von Makuladegeneration

Bekannt sind zwei Formen der Makuladegeneration: die sogenannte feuchte MD und die trockene MD. Die trockene MD macht etwa 80-90 % der Krankheitsfälle aus. Die Trübung des Sehvermögens wird durch kleine, weiße oder gelbliche Ablagerungen unter der Netzhaut verursacht, sodass die Makula Schädigungen davon trägt. Mit der Zeit kann sich die trockene MD zu einer feuchten MD entwickeln. Von einer feuchten MD wird gesprochen, wenn sich abnormale Blutgefäße unter Netzhaut bilden, die zu weiteren Schädigungen und in vorangeschrittenem Stadium zu einem Sehverlust führen können.

Therapiemöglichkeiten

In den letzten Jahrzehnten wurden einige Therapien zur Behandlung der Krankheit erforscht und erprobt. Bei der Laserkoagulation entfernt der behandelnde Arzt mittels grünem oder rotem Lichts die betroffene Netzhaut. Dabei wird in Kauf genommen, dass auch intakte Netzhaut geschädigt werden kann. Doch jedoch nur etwa 6 % der behandelten Patienten wird durch diese Therapiemethode einen Nutzen zugesprochen (Kirchhof, 2000). Um die Augenerkrankung zu verlangsamen, werden je nach Krankheitsgrad auch medikamentöse Therapien verabreicht. Diese können die Gefäßneubildung zwar oftmals kurzfristig hemmen, sind jedoch nicht in der Lage, die Krankheit zu heilen. Da die Zahlen der mit Makuladegeneration Erkrankten insbesondere in Industrieländern stetig steigen, ist die Erforschung weiterer Therapiemöglichkeiten wünschenswert.

Hilfsmittel

Aufgrund der oftmals unzureichenden schulmedizinischen Behandlungsmöglichkeiten dieser Krankheit, müssen sich Betroffene anderweitig verhelfen. Sogenannte vergrößernde Sehhilfen können dabei helfen, den Alltag dennoch effektiv zu gestalten. In Kooperation mit dem jeweiligen Augenarzt oder Optiker kann der jeweilige Vergrößerungsbedarf individuell eingestellt werden.

Elektronische Sehhilfe

NuEyes möchte mit der NuEyes e2 einen Beitrag dazu leisten, Makuladegeneration-Patienten bestmögliches Sehen zu ermöglichen. Mit einem Sichtfeld von 101-Grad und einer 8-Megapixel Autofokus-Kamera mit HD-Auflösung, bietet sie Anwendern eine andere Art von Sehhilfe, die mobil, kabellos und praktisch in jeder Alltagssituation verwendet werden kann. Durch das Tragen des Geräts am Kopf kann genau das Sichtfeld vergrößert werden, dass das eigene Auge in dem Moment fokussiert.

Auch wenn unser Produkt Makuladegeneration nicht heilen kann, kann das Tragen der NuEyes e2 ein Stück Unabhängigkeit gewähren und dabei helfen, eine gewisse Lesefähigkeit wieder zu erlangen.

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Quelle:

Kirchhof, B. (2000): Die altersabhängige Makuladegeneration. In: Dtsch Arztebl 2000; 97(21): A-1458 / B-1240 / C-1163.

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